Immer mehr Russen ziehen in Baden-Baden ein, selbst Stern und Spiegel berichten darüber. Doch gestern wurde die schöne Stadt an der Oos nicht von betuchten Russen heimgesucht sondern, von einem gebürtigen Plauener. Die Führung ging gleich mit einem Höhepunkt los und zwar mit dem Merkur. Er wurde aber nicht mit dem Fahrrad bezwungen sondern mit der Merkur Bergbahn, welche teils 45% Steigung überwindet. Zwischen Wanderstöcken und Stützstrümpfen liessen wir uns nach oben gondeln, um den Ausblick ins Murgtal, auf den Schwarzwald und die Rheinebene zu genießen.
Nach dem genug Höhenluft geschnuppert wurde ging es hinab in die Stadtmitte. Es wurde durch die Lichtentaler Allee geschlendert, vorbei am Museum vom Frieder Burda, durch die Fussgängerzone und an der alten Stadtmauer entlang. Die verbrauchen Kalorien mussten natürlich mit Essen und einem Eis wieder aufgefüllt werden.
Als letzter Punkt stand das Alte Schloss (Schloss Hohenbaden) auf dem Punkt. Also wurde ein bisschen Schlossgespenst Lülü gespielt, Hochzeitsfotos gesprengt, der größte Windharfe Europas gelauscht und über Englische Touristen geschmunzelt. Vom Turm aus lachte uns die Ritterplatte an, so beschlossen wir noch zu dieser zu “Wandern”. Dort angekommen mussten wir festellen, dass sie seit 2006 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Was sagt des mir auch keiner…! So sind wir noch auf die Battert Felsen rauf wo mit 600 Jahren der wohl älteste Baum in Baden-Baden steht.
Abschliessend ging es noch mit dem Porsche durch die Varnhalter Weinreben und über Umweg auf die B500, besser bekannt als Schwarzwald Hochstraße. Glücklich, erschöpft und mit einem weiteren bereisten Ort wurde der Gast zum Ausgangspunkt der Tour gefahren. Der Bahnhof! Weitere Touren können noch bis zum 30 Juli bei mir gebucht werden.
So musste ich mich von dort aus zum