Adrian am 7. April 2009
Heute wurde spät angefangen und früh aufghört so bin ich schon um vier Uhr aufs Rad und Richtung Schloss Solitude gefahren, mein eigentliches Ziel war eigentlich der Bärensee, welcher früher zum Teil für das Trinkwasser in Stuttgart zuständig war. Mittlerweile trinken die Stuttgarter ja den Bodensee leer und entsorgen es Richtung Norden. Kaum war ich eine halbe Stunde unterwegs, fing es schon zu nieseln. Ich hatte natürlich nichts gegen Wasser von oben dabei, es waren ja auch 20°C und Sonnenschein angekündigt. War jedoch nicht weiter schlimm, nach 20 Minuten wars auch wieder vorbei.
Wie man vielleicht merkt, rede ich jetzt schon über das Wetter, somit sind wohl alle anderen Themen ausgeschöpft! Über Ostern geht es nach Baden, ich hatte heute einen Paketschein im Briefkasten und ich möchte mich für die Postkarten bedanken.
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Adrian am 12. August 2008
Kommt man Morgens raus, um motiviert zur Arbeit zu fahren, man schließt sein Rad auf und was entdeckt man da? Der Reifen hat keine Luft mehr! Wie des? Mein Stadtradel hatte in seiner Baden-Baden Laufzeit keine einzigen Platten. Kaum hat man da den Teer der “Großstadt” unter den Stollen Slick passiert sowas. Gut kein Problem flicken wir ihn halt, ist ja nur ne Sache von 10 Minuten. Aber Stopp… wie den bitte? Kein Schraubenschlüssel, Pumpe und Flickzeug in Stuttgart. Also musste ich mir jetzt alles zusammen schnorren.
Im Regen den Reifen ausgebaut, Schlauch gecheckt und nichts gefunden, auch des Waschbecken gab kein Loch auf… also wieder aufgepumpt (danach war ich dann platt…) und eingebaut! Wehe einer lässt mir zum Spaß die Luft aus den Reifen.
Ich habe ein Carambolage gefunden! Ganz bei mir in der Nähe, nur 2 Minuten zu Fuss entfernt. Ist aber ne Sportbar…
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Adrian am 11. Juli 2008
Es war mit dem Marc ein Termin zum biken ausgemacht. Der Wetterbericht prognostizierte für den Mittag Gewitter und Regen und sie sollten auch Recht behalten. Ursprünglich hatte ich mir eine Tour um Baden-Baden geplant.
Los ging es wie so oft über den Schmetterlingsweg nach Ebersteinburg. Der Uphill ging teils über die neu entdeckten Trails, wo wir uns alle Mühe machten den anderen sein Rhythmus zu stören.
Auf der Burg Alt Eberstein angekommen, gaben wir uns als Kinder aus und bestiegen den Turm. Treppen können so grausam sein! Dort entstand auch das oben verlinkte 360° Bild. Nach dem es auf dem Turm doch recht zügig wurde ging es weiter. Kurz vor dem Verbrannten Felsen flog Marc seine Trinkflasch im weitem Bogen durch die Luft und sein Steißbein mache eine schnelle und kurze Bekanntschaft mit dem Sattel…
Kurze Zeit später sollte ich dran glauben. Auf dem Trail zur Wolfschlucht kam ich mit dem Vorderrad vom Trail ab und verwandelte mich in das laufende Schnitzel ala Waldpanade. Wenigstens weich gefallen und nur ne Schürfung an der Hüfte. Von der Wolfschlucht ging es zum Merkur Gipfel, wo sich der Marc über kleine Kinder beschwerte die ihre Köpfe ins Panorama halten.
Die Dunklen Wolken aus Süd-Westen waren schon sichtbar, doch noch brannte die Sonne auf unsere Haut.
In Lichtental angekommen wurde das Klima schon erheblich ekliger. Marc kaufte noch schnell beim Edeka neues Wasser und die echten Madeleines. Die Wolkendecke zog immer weiter zu und wir beschlossen die Yburg aus zu lassen und nur noch auf dem Fremersberg zu fahren. Was wir dann dank Gewitter und Regen dann aber auch abgebrochen haben. So standen wir nach ca. 3 Stunden klitsch Nass mit nur ca. 40 km in den Beinen im Tannenweg. Irgendwann haben wir mal gutes Wetter…
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Adrian am 17. Juni 2008
Am Wochende habe ich von einem mir neuen Singletrail erfahren. Es handelt sich um den – wenn man sich auf dem Fremersberg steht – Fußweg nach Winden. Da dies dummerweise noch mein Hausberg ist, kann man sich dieses Schmankerl natürlich nicht entgehen lassen. Also Radschuhe an, ab nach Lichtental das Gunzenbachtal hinauf auf den Yberg zur Yburg.
Von dort geht es auf einem Trail zum Petersee, wo heute nur Nacktschnecken anzutreffen waren.
Von dort aus ging es wieder hinauf zum Fremersberg. Nun sollte der neue Trail getestet werden, angeblich wäre er gerade ziemlich zugewachsen. Nach dem der Einstieg gefunden war ging es Talwärts. Schön steil schlängelt er sich durch den Wald, man kreuzt immer wieder die Waldautobahn von Winden aus. Im Trail gibt es zwei Sprünge, welche sich aber auch umfahren lassen. Der Trail ist super und ein perfekter Abschluss für eine knackige Feierabend Runde. Nur ist er gerade wirklich etwas zugewachsen, man kommt um den Kontakt mit Brennesseln und Dornen nicht rum.
Am Jagdhaus angekommen ging es noch ein Runde ums Tiefloch und wieder per Trail in den Ooswinkel. Zuhause angekommen waren zwei Stunden vergangen und zwar nur 24,8 km auf dem Tacho, jedoch wurde so gut wie jeder Höhenmeter per Singletrail vernichtet.
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Adrian am 9. Juni 2008
Samstag 10 Uhr, 35% Regenwahrscheinlichkeit und 17°C laut Thermometer. Nicht so ganz die gewünschten Daten für die geplante Tour, aber vielleicht hat es ja im Schwarzwald etwas besseres Wetter. Dann könnte es ja losgehen, nein Stopp wo sind meine beiden Mitfahrer? Da klingt schon das Telefon – “Wir sind in Offenburg, kommst du runter?” – nein natürlich nicht! Also wird es 11 Uhr bis die Tour starten kann. Es ging durch die Lichtentaler Allee zum Ossbachtal hinauf zum Badener Sattel.
Das Wetter wurde nicht besser. Die Sichtweite war “etwas” eingeschränkt, so wurde beschlossen die Tour zu verkürzen und nur zur Schwarzenbachtalsperre zu fahren. Nach einem letzten kleinen Anstieg ging es parallel zu der Höhenlinie zur Roten Lache. Dort stellte sich die Frage woher dieser Name kommt oder was er bedeutet. Wikipedia hat die Antwort:
Der Name geht auf ein Naturphänomen zurück. Durch den vorherrschenden Buntsandstein entstehen bei Regen rote Pfützen bzw. Lachen.
Nach einem kleinen Photoshooting ging es talwärts Richtung Nachtigal zur Fischkultur. Wieder unter den Wolken angekommen wurden die letzten Kilometer der insgesamt 60 km in der “Grünen Einfahrt” zum Ausrollen genutzt.
Die Bikes wurden abgespritzt, die Fahrer mit einem Bierchen belohnt und beschlossen nächstes mal bei bessern Wetter, aber wieder hier den in Baden-Baden ist es viel schöner als in Karlsruhe!
Zur Karte der Tour Den ganzen Beitrag lesen »
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