Archiv für das Tag 'kochen'

karma mit korma

Adrian am 21. Februar 2009

Nach fast 5 Monaten habe ich es heute in den Indischen Import & Export geschafft und mir gleich einen 25 Kilo Sack Reis gekauft. Ist billig, stopft und der Kühlschrank kann leer bleiben. Nein natürlich nicht! Es sollten ursprünglich die Zutaten für Tandoori besorgt werden, dabei ist auch noch ein Glas Korma mit ins Einkaufskörbchen gewandert. Nach dem dann noch beim Edeka Fleisch erlegt wurde ging es los.

  • 500g Putenbrust
  • 200ml Sahne
  • 1 Glas Karma
  • 1 Zwiebel
  • 250g Kichererbsen
  • Basmati-Reis
  • 200ml Wasser
  • 2 Streichhölzer

Man schneidet die Zwiebeln und das Fleish klein. Brät die Zwiebeln goldbraun, gibt die Brust dazu und als Sahnehäubchen die Hälfte des Karma Glases. Diese Paste darf man übrigens laut Beschriftung nicht roh futtern. Da stellt sich mir doch die Frage wieso! Schmecken tut es scheinbar nicht…

Nachdem das Fleisch ein weng durch ist, gibt man die Kichererbsen (am besten vorher schon bissel einweichen) und das Wasser dazu. Deckel drauf, Wecker auf 10 Minuten und kleine Flamme. Schellt der Wecker bleibt die Küche kalt, den heute fahren wir in den Wienerwald. Wenn man viel Hunger könnte man vielleicht kurz drüber nachdenken, alle anderen setzen jetzt den Reis auf, der dauert auch nur noch 10 Minuten. Zwischenzeitlich gibt man die Sahne in die Pfanne, rührt diese unter, schon ist das fertig. Schmeckt sehr lecker und den penetranten Gerucht bekommt man völlig Umsonst dazu. Als Nachtisch gab es Soan Papdi, sehr seltsam lecker. Es lässt sich glaube ich mit brüchig, fluffig, zerschmelzen, stopfend und Zuckerwatte beschreiben. Das Tandoori kommt dann ein anderes mal…

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Schlangenfrass selbstgemacht

Adrian am 19. November 2008

Kaum hat mein Kühlschrank wieder Füllung beglücke ich euch mit einem neuen sehr ausgefallenem . Heute habe ich Spaghetti Bolognese gekocht und ganz ohne Rezept (uhuuuuu). Auf der Arbeit habe ich jedoch gemerkt, dass mir noch der Rotwein fehlt. Deswegen gibt es zur Aufmunterung erst mal ein , welches ich heute geschossen habe.

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Okay zurück zum . Also erst mal muss man natürlich einkaufen, bis auf den Wein hatte ich (clever clever) gestern schon alles besorgt!

  • eine Handvoll Nudeln
  • 500 gr Hackfleisch
  • 2 Packungen Tomaten
  • 1 Flasche edelster Wein
  • Oregano ganz viel Oregano
  • 4 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • ein Schuss Milch
  • 2 Streichhölzer

Gut wenn man alles hat, schmeisst man das Hack in seinen größten Topf und brät es an. Gleichzeitig schält man die Karotten und zerkleinert sie. Das selbe stellt man mit der Zwiebel an. Jetzt sollte des Hack schon ziemlich durch sein und man könnte überlegen ob man nicht doch Chili con Carne macht. ;) Dafür ist der Topf jedoch nicht groß genug, also kommen die zwei Packungen Tomaten rein, gleich hinterher des Obst Gemüse, Wein und ein bisschen Salz, Pfeffer, Oregano. Nun heißt es warten! Die Sößli muss jetzt einkochen, also Wecker auf eine Stunde stellen und Füße hochlegen. Die einzige Beschäftigung die es jetzt gibt ist hin und wieder umrühren.

Der Wecker klingelt, es ist Zeit um das Nudelwasser aufzusetzen und den Schuss Milch in die Soße zu geben. Man steht also so in der Küche, denkt sich nichts böses, da kommt mein Mitbewohner rein beugt sich zum Herd runter und meint “aaahhhaaa gut das ist ein Gasherd“. Jack verwirrt :wu: . Gut wie auch immer… man kocht seine Nudeln, schmeckt die Soße ab und hat eine leckeres . Dazu kommen noch zwei Tupperschüsseln Überschuss, die in den Tiefkühler kommen.

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Bratfix ohne Maggie Fix

Adrian am 9. November 2008

Heute gab es erneut Kartoffeln, besser gesagt Bratkartoffeln Schmorkartoffeln ( wie ich grade gelernt habe, da mein Grundnahrungsmittel nicht gekocht war) oder für die Österreicher unter uns Gröste (scheinbar). Im Grunde ganze einfach und günstig zuzubereiten (ein sehr sehr seltsames Wort sei an der Stelle mal angemerkt). Man braucht für diese schmackhafte Speise nur folgende Zutaten:

  • 1 Schuss Öl
  • 5-6 Kartoffeln
  • 103 Würfel Speck
  • 1 Zwiebel
  • Käse Reste
  • 1 Streichholz

Als erstes entzündet man mit dem Streichholz seinen Gasherd ( die Frau darf dazu auch ein Feuerzeug nehmen) an, stellt seine Pfanne drauf und gibt den Schuss Öl hinzu. Das Öl erhitzt jetzt und ist bald für einen kleinen Ölbrand bereit, doch soweit lässt man es nicht kommt, man gibt seine in kleine Würfel geschnittene Erdäpfel hinzu. Dann setzt man den Deckel auf die Pfanne und lässt sie 15 Minuten lang bruzeln, natürlich wendet man sie dabei ab und an!

So die halbe Arbeit wäre schon getan, nun gibt man die Zwiebeln hinzu und brät sie Goldbraun bis Schwarz an. Ist dies geschehen gibt man seine 103 Würfel Speck hinzu. Jetzt kann man auch mal langsam Würzen, ich empfehle das Kartoffel & Pommes Salz + Folsäure von Bad Reichenhaller. Nun sind ca. 29 Minuten vergangen, Zeit für den Käse, den bringt man nun oben drauf an und lässt ihn schmelzen. Fertig ist die Mahlzeit!

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Experimentelles zubereiten von Nahrung

Adrian am 26. Mai 2008

Vor ungefähr drei Jahren ist es passiert, ich stolperte nichts ahnend über diesen Thread. Angeregt durch ihn beschloss ich auch mal ein paar in den Backofen zu schieben. Lange ist nichts passiert, man müsste ja schließlich aus dem Haus, die Zutaten kommen ja leider nicht allein zu einem. Nach langer Plannung wurden heute die Haare zurecht gemacht, die Schuhe geschnürt, die Kopfhörer in die Ohren gesteckt, man war gewappnet für die 5 Minuten zum Kaufland. Jetzt wurde gejagt! Putenbrust, Creme fraîche, Kräuterbutter, geriebener Käse und eine Packung Pringle standen auf der Liste.

Zuhause angekommen war es an der Zeit endlich das lang ersehnte Geschmacks-Wunder zubereiten. Die Putenbrust wurde in 20 Teile zerlegt und gepfeffert, die Pfanne erhitzt und die Pute darin – ohne Fett – angebraten. Backpapier wurde ausgerollt, die darauf ausgebreitet, zum Glück hatte ich noch nicht alle gegessen… Kräuterbutter zur Pute gegeben, Käse auf den verteilt. Okay fast hätten wir es, nun muss ja nur noch des Fleisch auf die , wenn die nur nicht so schnell umkippen würden. Die Hersteller sollten flache erfinden, die Hausfrauen würden sich freuen! Nun noch des Sahnehäubchen aka Creme fraîche und Tandoori Paste drauf und des ganze bei 140°C für 10 Minuten in den Backofen.

Es schmeckt tatsächlich! Nur ziemlich durstig macht es, aber sind ja auch ! Das “Projekt” nach so langer Zeit umzusetzen hat sich gelohnt. Andere Variationen werden auf folgen, genug Möglichkeiten gibt es ja! Wie wäre es mit BBQ ? Schauen wir mal ob ich wieder drei Jahre dafür brauch, ich könnte es ja schon mal auf den Einkaufszettel schreiben…

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