Archiv für die Kategorie 'Geotagging'

Um den Bodensee

Adrian am 20. September 2009

Eigentlich will ich gar nicht viele Worte hier dazu verlieren. Soviel sei aber gesagt der Marc und ich sind dieses Wochenende um den Bodensee geradelt. Er mit dem Rennrad und ich mit dem Fixie. Stolze 250 Kilometer für die wir 13 Stunden unterwegs waren. Meine linke Hand ist jetzt Taub und die Muskeln zieppen hier und dort, was man ja auch erwarten kann.

Einen kleinen Bericht gibt es auf Stuttgart Fixed Gear und wer die Strecke sehen will muss Den ganzen Beitrag lesen »

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Zwölf Kilometer pro Stunde

Adrian am 4. Juli 2008

Dies musste ich mir zumindest von einem alten Herren auf seinem Tourenrad anhören, als ich sportlich an ihm vorbei gekeucht bin. Ich war heute seit ziemlich genau zwei Monaten mal wieder laufen. Ein wunderbar tolles Gefühl, man läuft und läuft und läuft und kommt nicht vom Fleck. Dabei hatte ich heute noch den Forerunner dabei, was einen eigentlich ziemlich pusht. Doch das schlimme am diesem Gerät ist, dass man einfach sieht wie schlecht man ist. Da hebt man den Arm schaut auf das Display, schon springt einen die Pace (Zeit für einen Kilometer) entgegen – Was ich habe gerade eine 7:33 Pace? – sehr gut zu Motivation. ;)

Aber eigentlich lief es für meine untrainierten Beine recht gut. Immerhin habe ich 9,41 km in grandiosen 50 Minuten 8 Sekunden und 52 Zehntel zurückgelegt, durchschnittlich war ich also mit 11,3 km/h in der Stunde unterwegs und habe ca. 894 KiloKalorien verbrannt. Da hatte der alte Mann wohl mit seinen 12 km/h gar nicht mal so unrecht, wenn er mich dann mal nicht doch wieder überholt hätte…

Wer die spektakuläre Laufstrecke, das Höhenprofil und die Geschwindigkeit sehen will muss Den ganzen Beitrag lesen »

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Wo der Teer regiert

Adrian am 29. Juni 2008

Heute wollte ich mich mithilfe des Forerunner im Murgtal zurechtfinden, soweit die Theorie. Der Forerunner ist absolut nicht für die Navigation geeignet, zum Glück hatte ich noch eine Murgtal Karte dabei. Mein Ziel war es die Teufelsmühle zu erklimmen. Ins Murgtal bin ich über die Wolfsschlucht gelangt. Von Gernsbach aus ging es am Igelbach entlang nach Loffenau. Dort kämpfte ich mich durch das Dorf und fand die Schilder der Bikearena Murz Enz. Toll die Teufelsmühle ist auch angeschrieben, doch warum verlaufen die Bikewege der Arena auf Teer?

Na gut irgendwas werden sie sich dabei gedacht haben. Nach ein paar Kilometern Teer beschloss ich dann wieder auf eigene Faust auf die Teufelsmühle zu finden. Ging ein Stück weit auch sehr gut, jedoch kam ich immer wieder auf die Straße mit ihren Bikeschildern zurück. Was haben sich die Leute bei der Planung gedacht? -“Eiii supa, gucke mal da nah, äh Stros. Da könne mah ja grad nuff fohre und paa Schilda uffstelle!” - ganz großes Tennis… was mich noch mehr erstaunte, warum sind mir da ganze Rudel von Bikern entgegen gekommen? Man müht sich doch nicht auf 900 Höhenmeter um dann wieder auf Teer zu vernichten. Ein Komisches Volk wohnt dort. :D

Oben angekommen war der Ausblick schon sehr schön, die Nordseite von Baden-Baden was ein traumhafter Anblick. Merkur, Hornisgrinde, Badener Höhe und die Vogesen was will man mehr? Die Abfahrt ging Richtung Lautenbach, vorbei am Naturschutzgebiet Lautenfelsen. Ein wirklich sehr eindrucksvoller Steinhaufen! Doch leider hatte mich der Teer bald wieder.

In Gernsbach zurück musste ich die Entscheidung treffen ob ich durch die Rheinebene oder nochmal über die Wolfsschlucht heimfahre. Ein Schild nahm sie mir ab, die Wolfsschlucht hatte mit 6 km vor Rastatt mir 20 km gewonnen, nur waren es halt nochmal ca 300 Höhenmeter. Nach 62 km, 4 Stunden und ca 1500 Höhenmetern war ich ziemlich fertig zu Hause angekommen und musste feststellen, dass ich teils des GPS aus hatte. :(

Wenn man trotzdem die Karte zur der Tour sehen will muss man Den ganzen Beitrag lesen »

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Feierabend-Tour kombiniert

Adrian am 24. Juni 2008

Der Forerunner ist wieder aus dem Urlaub zurück. Diese Chance musste ich natürlich gleich nutzen um endlich mal meine beiden “Feierabend-Touren” abzufahren. Gestern wurden schon die 34km über den Merkur in einer fabelhaften Zeit von 1 Stunde und 20 Minuten runter gerissen, doch heute sollte es etwas gemütlicher zugehen. Mit 3 Litern auf den Rücken ging es Richtung Kuppenheim, den Schmetterlingsweg hinauf zur Wolfsschlucht und Binsenwasen.

Dann ging es erst mal wieder runter zur Fischkultur und ein Stück Straße entlang bis zu Kloster Lichtental. Jetzt sollte das Gunzenbachtal erklommen werden. Das Wetter war eh schon drückend, doch das Tal setzt immer noch mal gut eins drauf. So ging es viel zu feucht und schwül hinauf zum Italienerweg, wo mich dann fast noch der Förster mit seinem Jepp umgefahren hat… :fight:

Auf dem  Yberg angelangt, ging es auf dem Singlestrail zum Petersee. Der Regen hat dort in den letzten Tag seine Spuren hinterlassen und den Trail als Flussbett verwendet, dies freut meine Judy! Am Golfplatz vorbei – wo ich heute fröhlich eine Golfball ca. 10 Meter vor mir auf de Straße hüpfen sah – Prost Mahlzeit! 0o

Jetzt musste noch der Fremersberg erklommen werden. Auf kaum auf den Trail eingebogen musste ich kehrt machen, weil Sturmschäden mein weiterkomme verhinderten. Deshalb musste ich mich größtenteils mit der Straße zufrieden geben.

Ob angekommen wurde der Sattel versenkt und der Trail nach Winden gefahren. Am Jagdhaus angekommen musste dann noch einem Bagger im Wald ausgewichen werden und der Weg war frei um die letzten Höhenmeter zu vernichten.

Jetzt war die Auswertung der GPS Daten dran. Mein Blog Plugin schafft es nicht die 1,5 Mb größe GPX datei in Google Maps einzubinden. Deshalb muss ich grade auf eine kml-Datei zurückgreifen. Eine Methode die Datei automatisch auszudünnen ist mir bis jetzt noch nicht unter die Finger gekommen. Aber jetzt ein paar Daten der Tour. ;)

  • 11350 Trackpoints
  • 45,636 km
  • 3 Stunden 9 Minuten und 9 Sekunden
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14,5 km/h
  • Topspeed: 55,9 km/h
  • Maximal Höhe: 128 ü. NN
  • Minimal Höhe: 528 ü. NN
  • Überwundene Höhenmeter Bergauf: 2817m (glaube ich nicht :D )

Der Forerunner macht mir persönlich beim biken zuviele Punkte. Vor allem beim langsamen Uphill verbindet er sich in meinen Augen viel zu oft zu den künstlichen Himmelskörpern. Was mich aber überrascht hatte war der gute Kontakt trotz vieler Bäume. Auch die Methode ihn am Handgelenk wie eine Uhr zu tragen ist super und nicht störend.

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Wolke, Nebel oder Regen

Adrian am 9. Juni 2008

Samstag 10 Uhr, 35% Regenwahrscheinlichkeit und 17°C laut Thermometer. Nicht so ganz die gewünschten Daten für die geplante Tour, aber vielleicht hat es ja im Schwarzwald etwas besseres Wetter. Dann könnte es ja losgehen, nein Stopp wo sind meine beiden Mitfahrer? Da klingt schon das Telefon – “Wir sind in Offenburg, kommst du runter?” – nein natürlich nicht! Also wird es 11 Uhr bis die Tour starten kann. Es ging durch die Lichtentaler Allee zum Ossbachtal hinauf zum Badener Sattel.

Das Wetter wurde nicht besser. Die Sichtweite war “etwas” eingeschränkt, so wurde beschlossen die Tour zu verkürzen und nur zur Schwarzenbachtalsperre zu fahren. Nach einem letzten kleinen Anstieg ging es parallel zu der Höhenlinie zur Roten Lache. Dort stellte sich die Frage woher dieser Name kommt oder was er bedeutet. Wikipedia hat die Antwort:

Der Name geht auf ein Naturphänomen zurück. Durch den vorherrschenden Buntsandstein entstehen bei Regen rote Pfützen bzw. Lachen.

Nach einem kleinen Photoshooting ging es talwärts Richtung Nachtigal zur Fischkultur. Wieder unter den Wolken angekommen wurden die letzten Kilometer der insgesamt 60 km in der “Grünen Einfahrt” zum Ausrollen genutzt.

Die Bikes wurden abgespritzt, die Fahrer mit einem Bierchen belohnt und beschlossen nächstes mal bei bessern Wetter, aber wieder hier den in Baden-Baden ist es viel schöner als in Karlsruhe!

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