Archiv für die Kategorie 'Essen'

Mehl liegt in der Luft

Adrian am 30. November 2009

Am Wochenden wurde fleißig gebacken. In einem Backmarathon sind in 7 Stunden Hildabrötchen, Ingwergipfel, Schokoherzen, Kokosküsse und Rumkugeln wie am Fliessband hergestellt worden. Jetzt warten sie auf ihren Verzehr und werden von Tag zu Tag immer besser.

Nur die Rumkugeln sollten sich nicht so lange halten. Rohes Ei!!! Da wird wenigstens der Magen frei… die Schürze ist jetzt erst mal in der Wäsche!

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Flammenkuchen mit anderer Grundlage

Adrian am 5. April 2009

Nach einer Diskussion, bei der ich gestützt auf den Wikipedia-Artikel verbreitete, die badische Küche sei die beste Deutschlands, musste ich dies auch beweisen. Also nahm ich mir vor Flammenkuchen zu machen, die sind schnell gemacht und schmecken wunderbar! Da gibt es nämlich die super Böden von Florian, soweit so gut. Zumindest gibt es die in Baden. Ich habe in Stuttgart sämtliche Supermarktketten, Bioläden und Feinkostläden abgegrast, ohne Erfolg! Es wäre natürlich zu einfach den Boden selber auf Mehl, Hefe und Wasser zuzubereiten!

  • 1 Packung Pizzaboden
  • 1 Becher Schmand
  • 1 große Zwiebel
  • 250 gr Speck
  • Pfeffer und Salz
  • 100 gr Käse

Man rollt den fertigen Boden aus, teilt ihn in der Mitte, zieht ihn in der Luft groß und packt ihn auf das Backblech. Da der Pizzateig länger brauch als echter Flammenkuchenboden, schiebt man ihn ohne Belag schon mal für 5-6 Minuten in den Offen. In der Zeit schnippelt man die Zwiebeln klein, ist der Boden etwas aufgegangen, nimmt man ihn aus dem Offen, schmiert den Schmand drauf, pfeffert und salzt ihn. Zwiebeln, Speck und Käse drauf und wieder in den Backoffen mit ihm.

Nach weiteren 4-5 Minuten ist der “Flammenkuchen” fertig und bereit – mit einem natürlich Badischen Wein – verspeist zu werden. Nächstes mal bringe ich den Boden mit oder mach ihn selber, versprochen… ;)

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karma mit korma

Adrian am 21. Februar 2009

Nach fast 5 Monaten habe ich es heute in den Indischen Import & Export geschafft und mir gleich einen 25 Kilo Sack Reis gekauft. Ist billig, stopft und der Kühlschrank kann leer bleiben. Nein natürlich nicht! Es sollten ursprünglich die Zutaten für Tandoori besorgt werden, dabei ist auch noch ein Glas Korma mit ins Einkaufskörbchen gewandert. Nach dem dann noch beim Edeka Fleisch erlegt wurde ging es los.

  • 500g Putenbrust
  • 200ml Sahne
  • 1 Glas Karma
  • 1 Zwiebel
  • 250g Kichererbsen
  • Basmati-Reis
  • 200ml Wasser
  • 2 Streichhölzer

Man schneidet die Zwiebeln und das Fleish klein. Brät die Zwiebeln goldbraun, gibt die Brust dazu und als Sahnehäubchen die Hälfte des Karma Glases. Diese Paste darf man übrigens laut Beschriftung nicht roh futtern. Da stellt sich mir doch die Frage wieso! Schmecken tut es scheinbar nicht…

Nachdem das Fleisch ein weng durch ist, gibt man die Kichererbsen (am besten vorher schon bissel einweichen) und das Wasser dazu. Deckel drauf, Wecker auf 10 Minuten und kleine Flamme. Schellt der Wecker bleibt die Küche kalt, den heute fahren wir in den Wienerwald. Wenn man viel Hunger könnte man vielleicht kurz drüber nachdenken, alle anderen setzen jetzt den Reis auf, der dauert auch nur noch 10 Minuten. Zwischenzeitlich gibt man die Sahne in die Pfanne, rührt diese unter, schon ist das Essen fertig. Schmeckt sehr lecker und den penetranten Gerucht bekommt man völlig Umsonst dazu. Als Nachtisch gab es Soan Papdi, sehr seltsam lecker. Es lässt sich glaube ich mit brüchig, fluffig, zerschmelzen, stopfend und Zuckerwatte beschreiben. Das Tandoori kommt dann ein anderes mal…

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Schlangenfrass selbstgemacht

Adrian am 19. November 2008

Kaum hat mein Kühlschrank wieder Füllung beglücke ich euch mit einem neuen sehr ausgefallenem Essen. Heute habe ich Spaghetti Bolognese gekocht und ganz ohne Rezept (uhuuuuu). Auf der Arbeit habe ich jedoch gemerkt, dass mir noch der Rotwein fehlt. Deswegen gibt es zur Aufmunterung erst mal ein Panorama, welches ich heute geschossen habe.

lvapanorama.jpg

Okay zurück zum Essen. Also erst mal muss man natürlich einkaufen, bis auf den Wein hatte ich (clever clever) gestern schon alles besorgt!

  • eine Handvoll Nudeln
  • 500 gr Hackfleisch
  • 2 Packungen Tomaten
  • 1 Flasche edelster Wein
  • Oregano ganz viel Oregano
  • 4 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • ein Schuss Milch
  • 2 Streichhölzer

Gut wenn man alles hat, schmeisst man das Hack in seinen größten Topf und brät es an. Gleichzeitig schält man die Karotten und zerkleinert sie. Das selbe stellt man mit der Zwiebel an. Jetzt sollte des Hack schon ziemlich durch sein und man könnte überlegen ob man nicht doch Chili con Carne macht. ;) Dafür ist der Topf jedoch nicht groß genug, also kommen die zwei Packungen Tomaten rein, gleich hinterher des Obst Gemüse, Wein und ein bisschen Salz, Pfeffer, Oregano. Nun heißt es warten! Die Sößli muss jetzt einkochen, also Wecker auf eine Stunde stellen und Füße hochlegen. Die einzige Beschäftigung die es jetzt gibt ist hin und wieder umrühren.

Der Wecker klingelt, es ist Zeit um das Nudelwasser aufzusetzen und den Schuss Milch in die Soße zu geben. Man steht also so in der Küche, denkt sich nichts böses, da kommt mein Mitbewohner rein beugt sich zum Herd runter und meint “aaahhhaaa gut das ist ein Gasherd“. Jack verwirrt :wu: . Gut wie auch immer… man kocht seine Nudeln, schmeckt die Soße ab und hat eine leckeres Essen. Dazu kommen noch zwei Tupperschüsseln Überschuss, die in den Tiefkühler kommen.

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Bratfix ohne Maggie Fix

Adrian am 9. November 2008

Heute gab es erneut Kartoffeln, besser gesagt Bratkartoffeln Schmorkartoffeln ( wie ich grade gelernt habe, da mein Grundnahrungsmittel nicht gekocht war) oder für die Österreicher unter uns Gröste (scheinbar). Im Grunde ganze einfach und günstig zuzubereiten (ein sehr sehr seltsames Wort sei an der Stelle mal angemerkt). Man braucht für diese schmackhafte Speise nur folgende Zutaten:

  • 1 Schuss Öl
  • 5-6 Kartoffeln
  • 103 Würfel Speck
  • 1 Zwiebel
  • Käse Reste
  • 1 Streichholz

Als erstes entzündet man mit dem Streichholz seinen Gasherd ( die Frau darf dazu auch ein Feuerzeug nehmen) an, stellt seine Pfanne drauf und gibt den Schuss Öl hinzu. Das Öl erhitzt jetzt und ist bald für einen kleinen Ölbrand bereit, doch soweit lässt man es nicht kommt, man gibt seine in kleine Würfel geschnittene Erdäpfel hinzu. Dann setzt man den Deckel auf die Pfanne und lässt sie 15 Minuten lang bruzeln, natürlich wendet man sie dabei ab und an!

So die halbe Arbeit wäre schon getan, nun gibt man die Zwiebeln hinzu und brät sie Goldbraun bis Schwarz an. Ist dies geschehen gibt man seine 103 Würfel Speck hinzu. Jetzt kann man auch mal langsam Würzen, ich empfehle das Kartoffel & Pommes Salz + Folsäure von Bad Reichenhaller. Nun sind ca. 29 Minuten vergangen, Zeit für den Käse, den bringt man nun oben drauf an und lässt ihn schmelzen. Fertig ist die Mahlzeit!

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Bausatz Kuchen

Adrian am 3. September 2008

Für Morgen muss ich einen Kuchen backen. Es gibt im Amt einen Kuchenverkauf um die Azubifahrt zu bezahlen. Also gut, ich gebe es ja zu ich traue mich noch nicht in meinem Gasofen einen Kuchen zu backen, dazu kommt ich habe keine Kuchenform! Also gibt es von mir einen Obstkuchen. Selbst den Zucker für den Pudding hatte ich nicht im Haus, also erst mal wieder in den Laden und alles gekauft. Natürlich habe ich jetzt viel zu viel Obst übrig und habe keine Ahnung was ich damit machen soll. Essen sicher nicht, da sterbe ich ja an einem Vitamin-Overkill!!! ;D

Beim backen musste ich tief in die Trickkiste greifen! Weizenglas als 500ml Messbecher,  Gasplatten als alternative Harrentfernung am Ellenbogen und Kaba-Vanilie-Pudding für mich! Eins habe ich jedoch nicht bedacht, die Bananen werden leider schon braun, selbst unter der Gelatine, nichts mit luftdicht… ich verkauf es einfach als Schokodrops ;)

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Curry mit Goldfisch

Adrian am 8. Juli 2008

Heute gab es wieder kulinarisch grandiose Küche im Hause Wolf. Geplant war es ein Massaman Curry zu kochen, was auch tatsächlich nach drei Stunden zubereitet war. Das Gericht stammt aus der Thailändischen Küche, wurde aber ursprünglich von den Muslimen entwickelt. Deswegen wird auch auch kein “Quick Quick” dafür verwendet! Was brauch man für das Rezept:

  • 500g mageres Rindfleisch
  • 4-5 große Kartoffeln
  • 2 große Zwiebeln
  • 400ml  Kokusnussmilch
  • 3EL Erdnüsse
  • 3EL Massaman Curry Paste
  • 3EL Fischsauce
  • 2EL Zitronensaft
  • 500ml Wassert

Dies ist sicher nicht das original Rezept, für mich jedoch sollte es reichen. Als erstes schneidet man das Fleisch in mundgerechte Streifen, viertelt die Kartoffeln und Zwiebeln. Erhitzt 5EL von der festen Maße der Kokosmilch, gibt 3EL Curry Paste dazu und lässt es 1 Minute köcheln. Nun gibt man alles bis auf die Kartoffeln und Zwiebeln dazu , macht den Deckel drauf und lässt es ca. 50 Minuten auf kleiner Flamme kochen. Während es virtuell köchelt kann ich mich ein bisschen über Fischsauce auslassen! Wer mich kennt weiß, ich esse nichts was aus dem Wasser kommt. Warum zum Teufel kippe ich da 3EL Fischschlicke rein? Warum riecht des Zeug auch noch so wie wenn man seine Goldfische saubermacht? Riechen Goldfische nach Fischsauce, oder riecht Fischsauce nach Goldfisch-Pupu? Ekelig, hoffentlich ist es in den 50 Minuten verkocht… *Ring! Ring!* Die ersten 50 Minuten sind rum. Nun gibt man die Kartoffeln und Zwiebeln dazu und lässt es nochmal für 40 Minuten köcheln, danach ist das Essen zum Verzehr geeignet.

Das Massaman Curry war lecker. Die Flüssigkeit schön angenehm scharf, das Fleisch schön zart, die Kartoffeln durch und die Erdnüsse noch bissig. Das Gericht ist im Grunde schnell zubereitet, nur die Kochzeit ist in meinen Augen ein kleines Manko. Man könnte ja mal versuchen die Kartoffeln und Zwiebeln von Anfang an mit zu kochen. Mal schauen wenn ich dem Rest unterjubel. ;)

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Schaumzuckercreme – never fail fudge

Adrian am 9. Juni 2008

Ist der dick! Man könnte sagen gerade zu fluffig. Amerikanisch? Nach dem bei Aldi “Amerikanische Wochen” waren und ich schon zwei Packungen Marshmallow verdrückt habe, fand ich eine neue Kalorienbombe. Es handelt sich hierbei um den Brotaufstrich “Marshmallow Fluff“. Hergestellt wird der zähe Aufstrich aus Maissirup, Zuckersirup, Vanile und Eiweiß. Klingt so Nahrhaft, dass selbst die Verkäuferin im Kaufland einen fragt ob man diese Schaumzuckercreme für 2,59€ überhaupt essen kann…

Natürlich gibt es dazu auch ein super Rezept. Man nehme zwei Scheiben Brot, Erdnussbutter und Fluff. Bestreicht des Brot mit Erdnussbutter, des andere mit Fluff, klappt es zusammen und lässt es sich den Fluffnutter schmecken. Guten Appetit.

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Experimentelles zubereiten von Nahrung

Adrian am 26. Mai 2008

Vor ungefähr drei Jahren ist es passiert, ich stolperte nichts ahnend über diesen Thread. Angeregt durch ihn beschloss ich auch mal ein paar Chips in den Backofen zu schieben. Lange ist nichts passiert, man müsste ja schließlich aus dem Haus, die Zutaten kommen ja leider nicht allein zu einem. Nach langer Plannung wurden heute die Haare zurecht gemacht, die Schuhe geschnürt, die Kopfhörer in die Ohren gesteckt, man war gewappnet für die 5 Minuten zum Kaufland. Jetzt wurde gejagt! Putenbrust, Creme fraîche, Kräuterbutter, geriebener Käse und eine Packung Pringle standen auf der Liste.

Zuhause angekommen war es an der Zeit endlich das lang ersehnte Geschmacks-Wunder zubereiten. Die Putenbrust wurde in 20 Teile zerlegt und gepfeffert, die Pfanne erhitzt und die Pute darin – ohne Fett – angebraten. Backpapier wurde ausgerollt, die Chips darauf ausgebreitet, zum Glück hatte ich noch nicht alle gegessen… Kräuterbutter zur Pute gegeben, Käse auf den Chips verteilt. Okay fast hätten wir es, nun muss ja nur noch des Fleisch auf die Chips, wenn die nur nicht so schnell umkippen würden. Die Chips Hersteller sollten flache Chips erfinden, die Hausfrauen würden sich freuen! Nun noch des Sahnehäubchen aka Creme fraîche und Tandoori Paste drauf und des ganze bei 140°C für 10 Minuten in den Backofen.

Es schmeckt tatsächlich! Nur ziemlich durstig macht es, aber sind ja auch Chips! Das “Projekt” nach so langer Zeit umzusetzen hat sich gelohnt. Andere Variationen werden auf folgen, genug Möglichkeiten gibt es ja! Wie wäre es mit BBQ Chips? Schauen wir mal ob ich wieder drei Jahre dafür brauch, ich könnte es ja schon mal auf den Einkaufszettel schreiben…

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