Adrian am 29. Juni 2008
Heute wollte ich mich mithilfe des Forerunner im Murgtal zurechtfinden, soweit die Theorie. Der Forerunner ist absolut nicht für die Navigation geeignet, zum Glück hatte ich noch eine Murgtal Karte dabei. Mein Ziel war es die Teufelsmühle zu erklimmen. Ins Murgtal bin ich über die Wolfsschlucht gelangt. Von Gernsbach aus ging es am Igelbach entlang nach Loffenau. Dort kämpfte ich mich durch das Dorf und fand die Schilder der Bikearena Murz Enz. Toll die Teufelsmühle ist auch angeschrieben, doch warum verlaufen die Bikewege der Arena auf Teer?
Na gut irgendwas werden sie sich dabei gedacht haben. Nach ein paar Kilometern Teer beschloss ich dann wieder auf eigene Faust auf die Teufelsmühle zu finden. Ging ein Stück weit auch sehr gut, jedoch kam ich immer wieder auf die Straße mit ihren Bikeschildern zurück. Was haben sich die Leute bei der Planung gedacht? -“Eiii supa, gucke mal da nah, äh Stros. Da könne mah ja grad nuff fohre und paa Schilda uffstelle!” - ganz großes Tennis… was mich noch mehr erstaunte, warum sind mir da ganze Rudel von Bikern entgegen gekommen? Man müht sich doch nicht auf 900 Höhenmeter um dann wieder auf Teer zu vernichten. Ein Komisches Volk wohnt dort.
Oben angekommen war der Ausblick schon sehr schön, die Nordseite von Baden-Baden was ein traumhafter Anblick. Merkur, Hornisgrinde, Badener Höhe und die Vogesen was will man mehr? Die Abfahrt ging Richtung Lautenbach, vorbei am Naturschutzgebiet Lautenfelsen. Ein wirklich sehr eindrucksvoller Steinhaufen! Doch leider hatte mich der Teer bald wieder.
In Gernsbach zurück musste ich die Entscheidung treffen ob ich durch die Rheinebene oder nochmal über die Wolfsschlucht heimfahre. Ein Schild nahm sie mir ab, die Wolfsschlucht hatte mit 6 km vor Rastatt mir 20 km gewonnen, nur waren es halt nochmal ca 300 Höhenmeter. Nach 62 km, 4 Stunden und ca 1500 Höhenmetern war ich ziemlich fertig zu Hause angekommen und musste feststellen, dass ich teils des GPS aus hatte.
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Adrian am 24. Juni 2008
Der Forerunner ist wieder aus dem Urlaub zurück. Diese Chance musste ich natürlich gleich nutzen um endlich mal meine beiden “Feierabend-Touren” abzufahren. Gestern wurden schon die 34km über den Merkur in einer fabelhaften Zeit von 1 Stunde und 20 Minuten runter gerissen, doch heute sollte es etwas gemütlicher zugehen. Mit 3 Litern auf den Rücken ging es Richtung Kuppenheim, den Schmetterlingsweg hinauf zur Wolfsschlucht und Binsenwasen.
Dann ging es erst mal wieder runter zur Fischkultur und ein Stück Straße entlang bis zu Kloster Lichtental. Jetzt sollte das Gunzenbachtal erklommen werden. Das Wetter war eh schon drückend, doch das Tal setzt immer noch mal gut eins drauf. So ging es viel zu feucht und schwül hinauf zum Italienerweg, wo mich dann fast noch der Förster mit seinem Jepp umgefahren hat…
Auf dem Yberg angelangt, ging es auf dem Singlestrail zum Petersee. Der Regen hat dort in den letzten Tag seine Spuren hinterlassen und den Trail als Flussbett verwendet, dies freut meine Judy! Am Golfplatz vorbei – wo ich heute fröhlich eine Golfball ca. 10 Meter vor mir auf de Straße hüpfen sah – Prost Mahlzeit!
Jetzt musste noch der Fremersberg erklommen werden. Auf kaum auf den Trail eingebogen musste ich kehrt machen, weil Sturmschäden mein weiterkomme verhinderten. Deshalb musste ich mich größtenteils mit der Straße zufrieden geben.
Ob angekommen wurde der Sattel versenkt und der Trail nach Winden gefahren. Am Jagdhaus angekommen musste dann noch einem Bagger im Wald ausgewichen werden und der Weg war frei um die letzten Höhenmeter zu vernichten.
Jetzt war die Auswertung der GPS Daten dran. Mein Blog Plugin schafft es nicht die 1,5 Mb größe GPX datei in Google Maps einzubinden. Deshalb muss ich grade auf eine kml-Datei zurückgreifen. Eine Methode die Datei automatisch auszudünnen ist mir bis jetzt noch nicht unter die Finger gekommen. Aber jetzt ein paar Daten der Tour.
- 11350 Trackpoints
- 45,636 km
- 3 Stunden 9 Minuten und 9 Sekunden
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 14,5 km/h
- Topspeed: 55,9 km/h
- Maximal Höhe: 128 ü. NN
- Minimal Höhe: 528 ü. NN
- Überwundene Höhenmeter Bergauf: 2817m (glaube ich nicht
)
Der Forerunner macht mir persönlich beim biken zuviele Punkte. Vor allem beim langsamen Uphill verbindet er sich in meinen Augen viel zu oft zu den künstlichen Himmelskörpern. Was mich aber überrascht hatte war der gute Kontakt trotz vieler Bäume. Auch die Methode ihn am Handgelenk wie eine Uhr zu tragen ist super und nicht störend.
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Adrian am 18. Juni 2008
Nach dem Gestern die Singletrail Erkundung so gut geklappt hat musste ich heute auch ein paar Trails testen, welche ich schon gesichtet, aber noch nie befahren hatte. Also Radschuhe an, Musik in die Ohren ab nach Lichtental. Auf dem Panoramaweg ging es zum Binsenwasen über die Nachtigall. Unter den Augen zwei Gleitschirmflieger und einem Wildwechsel ging es auf den Merkur (ca. 668m ü. NN).
Hinab ging es auf der Nordseite. Auf dem vom Regen ausgewaschenen Waldwegen. An der Wolfsschlucht angekommen, ging es durch den kleinen und kurzen Trail durch eigentlich Wolfsschlucht. Dort inspirierte sich angeblich Carl Maria von Weber für seine Oper “Der Freischütz“. Nun hieß es wieder ein paar Höhenmeter gut machen, hinauf zum “Verbrannter Felsen” und mit viel Glück schaffte ich es dann schließlich dann doch noch auf die Ruine Alt-Eberstein.
Nun wurden ca. 300 Höhenmeter per Singletrail vernichtet. Auch hier könnte mal wieder einer bissel das Grünzeug pflegen.
Am Ochsenmatten angekommen wollte ich noch das Schloss Hohenbaden in die Tour einbinden. Jedoch fand ich mich zu erst nicht wie gewollt am Alten Schloss wieder, sondern erneut in Ebersteinburg.
So musste ich mich von dort aus zum Battert vorarbeiten. Belohnt wurde das ganze wieder mit einem Singletrail, welcher mich zum Neuen Schloss
führte.
Von dort aus ging es über die Grüne Einfahrt Richtung Heimat. Zuhause angekommen zeigte der Tacho 40,8 km und ca. 3 Stunden waren vergangen. Schön war es, nur so ganz überzeugen konnten mich die Trails noch nicht.
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Adrian am 17. Juni 2008
Am Wochende habe ich von einem mir neuen Singletrail erfahren. Es handelt sich um den – wenn man sich auf dem Fremersberg steht – Fußweg nach Winden. Da dies dummerweise noch mein Hausberg ist, kann man sich dieses Schmankerl natürlich nicht entgehen lassen. Also Radschuhe an, ab nach Lichtental das Gunzenbachtal hinauf auf den Yberg zur Yburg.
Von dort geht es auf einem Trail zum Petersee, wo heute nur Nacktschnecken anzutreffen waren.
Von dort aus ging es wieder hinauf zum Fremersberg. Nun sollte der neue Trail getestet werden, angeblich wäre er gerade ziemlich zugewachsen. Nach dem der Einstieg gefunden war ging es Talwärts. Schön steil schlängelt er sich durch den Wald, man kreuzt immer wieder die Waldautobahn von Winden aus. Im Trail gibt es zwei Sprünge, welche sich aber auch umfahren lassen. Der Trail ist super und ein perfekter Abschluss für eine knackige Feierabend Runde. Nur ist er gerade wirklich etwas zugewachsen, man kommt um den Kontakt mit Brennesseln und Dornen nicht rum.
Am Jagdhaus angekommen ging es noch ein Runde ums Tiefloch und wieder per Trail in den Ooswinkel. Zuhause angekommen waren zwei Stunden vergangen und zwar nur 24,8 km auf dem Tacho, jedoch wurde so gut wie jeder Höhenmeter per Singletrail vernichtet.
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Adrian am 9. Juni 2008
Ist der dick! Man könnte sagen gerade zu fluffig. Amerikanisch? Nach dem bei Aldi “Amerikanische Wochen” waren und ich schon zwei Packungen Marshmallow verdrückt habe, fand ich eine neue Kalorienbombe. Es handelt sich hierbei um den Brotaufstrich “Marshmallow Fluff“. Hergestellt wird der zähe Aufstrich aus Maissirup, Zuckersirup, Vanile und Eiweiß. Klingt so Nahrhaft, dass selbst die Verkäuferin im Kaufland einen fragt ob man diese Schaumzuckercreme für 2,59€ überhaupt essen kann…
Natürlich gibt es dazu auch ein super Rezept. Man nehme zwei Scheiben Brot, Erdnussbutter und Fluff. Bestreicht des Brot mit Erdnussbutter, des andere mit Fluff, klappt es zusammen und lässt es sich den Fluffnutter schmecken. Guten Appetit.
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Adrian am 9. Juni 2008
Samstag 10 Uhr, 35% Regenwahrscheinlichkeit und 17°C laut Thermometer. Nicht so ganz die gewünschten Daten für die geplante Tour, aber vielleicht hat es ja im Schwarzwald etwas besseres Wetter. Dann könnte es ja losgehen, nein Stopp wo sind meine beiden Mitfahrer? Da klingt schon das Telefon – “Wir sind in Offenburg, kommst du runter?” – nein natürlich nicht! Also wird es 11 Uhr bis die Tour starten kann. Es ging durch die Lichtentaler Allee zum Ossbachtal hinauf zum Badener Sattel.
Das Wetter wurde nicht besser. Die Sichtweite war “etwas” eingeschränkt, so wurde beschlossen die Tour zu verkürzen und nur zur Schwarzenbachtalsperre zu fahren. Nach einem letzten kleinen Anstieg ging es parallel zu der Höhenlinie zur Roten Lache. Dort stellte sich die Frage woher dieser Name kommt oder was er bedeutet. Wikipedia hat die Antwort:
Der Name geht auf ein Naturphänomen zurück. Durch den vorherrschenden Buntsandstein entstehen bei Regen rote Pfützen bzw. Lachen.
Nach einem kleinen Photoshooting ging es talwärts Richtung Nachtigal zur Fischkultur. Wieder unter den Wolken angekommen wurden die letzten Kilometer der insgesamt 60 km in der “Grünen Einfahrt” zum Ausrollen genutzt.
Die Bikes wurden abgespritzt, die Fahrer mit einem Bierchen belohnt und beschlossen nächstes mal bei bessern Wetter, aber wieder hier den in Baden-Baden ist es viel schöner als in Karlsruhe!
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